Geldgeschäfte beim Privatkredit im Internet
Der Begriff Privatkredit ist heutzutage nicht mehr so eindeutig definiert, wie es noch vor fünf oder zehn Jahren der Fall war. Der Grund dafür ist, dass der Privatkredit sowohl ein Bankkredit als auch ein Kredit einer Privatperson sein kann. Zum einen sind es noch viele Banken, die einen Ratenkredit als Privatkredit bezeichnen, falls dieser ausschließlich den Privatkunden zur Verfügung gestellt wird. Zum anderen gibt es aber seit einiger Zeit auch einen Kredit von Privatpersonen, der ebenfalls kurz als Privatkredit bezeichnet wird.
Meistens ist heute diese Kreditvariante gemeint, wenn von einem Privatdarlehen oder einem Privatkredit gesprochen wird. Durch den Kredit von Privat sind verschiedene Geldgeschäfte im Internet möglich, denn diese Form des Kredites hat sowohl für den Kreditnehmer als auch für den Kreditgeber einige Vorteile. Zunächst einmal soll jedoch erläutert werden, welche Eigenschaften ein solcher Privatkredit aufweisen kann und wie Kreditaufnahme überhaupt funktioniert. Die zentrale Eigenschaft besteht beim Kredit von Privat darin, dass der Kreditgeber eine natürliche Person ist. Es handelt sich also nicht um eine Bank, die sonst meistens als Darlehensgeber in Erscheinung tritt. Da diese natürliche Person einer anderen Person ihr Geld leiht, handelt es sich beim Kreditgeber gleichzeitig um einen Anleger. Denn selbstverständlich ist es so, dass das Geld nicht aus Nächstenliebe verliehen wird, sondern der Kreditgeber möchte einen Ertrag erzielen. Dieser Ertrag kommt in Form der Kreditzinsen zustande, die der Kreditnehmer an den Anleger zahlen muss. Die Abwicklung des Kredites wird über eine Kreditbörse vorgenommen, über die sich die beiden Parteien auch „kennenlernen“.
Bei der Kreditaufnahme handelt es sich um ein Geldgeschäft, welches über das Internet abgewickelt wird. Denn die Kreditportale existieren nur im World Wide Web, sodass es sich bei den aufgenommenen Darlehen zwangsläufig immer um Onlinekredite handelt. Die Abwicklung des Privatkredites verläuft dann in der Folgezeit genauso, wie es bei einem Bankkredit der Fall sein würde. Das bedeutet konkret, dass der Kreditnehmer monatlich die vereinbarten Kreditraten zahlt, die der private Kreditgeber als Gutschrift erhält. Diese Darlehensraten beinhalten natürlich auch die Kreditzinsen, die der Gewinn des Anlegers sind. Hinter der Kreditvergabe als Geldgeschäft steht zwar das Kreditportal, welches allerdings rechtlich betrachtet mit dem eigentlichen Kreditvertrag nichts zu tun hat. Das Kreditportal stellt nämlich nur die Plattform im Internet zur Verfügung und nimmt organisatorische Aufgaben wahr.